Gut zu wissen · Gewerbe
Betriebsrechtsschutz: Wann sich der Firmenrechtsschutz für Ihr Unternehmen rechnet
Ein gekündigter Mitarbeiter klagt, ein Kunde zahlt die Rechnung nicht, das Finanzamt legt Ihre Betriebsprüfung anders aus als Sie. Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge — dazwischen liegen oft Anwalts- und Gerichtskosten, die Sie selbst dann tragen, wenn Sie am Ende gewinnen.
Warum unternehmerisches Risiko auch ein Rechtsrisiko ist
Wer ein Unternehmen führt, trifft täglich Entscheidungen, aus denen ein Streit werden kann. Ein einziger arbeitsrechtlicher Prozess durch zwei Instanzen kostet schnell einen vier- bis fünfstelligen Betrag — unabhängig vom Ausgang.
Viele Betriebe scheuen deshalb den Rechtsweg und geben nach, obwohl sie im Recht sind. Genau das verhindert ein Betriebsrechtsschutz: Er nimmt die Kostenfrage aus der Entscheidung heraus.
Was der Firmenrechtsschutz abdeckt
Die betriebliche Rechtsschutzversicherung bündelt die für Unternehmen wichtigen Rechtsgebiete. Je nach Vereinbarung gehören dazu:
- Arbeitsrecht — der häufigste Streitfall: Kündigungen, Abfindungen, Zeugnisse.
- Vertrags- und Sachenrecht gegenüber Kunden und Lieferanten.
- Steuerrecht vor den Finanzgerichten.
- Verkehrsrecht für Firmenfahrzeuge.
- Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht im Zusammenhang mit dem Betrieb.
Die ehrliche Einschränkung
Rechtsschutz ist kein Freibrief. Vorsätzlich verursachte Streitigkeiten sind ausgeschlossen, und die meisten Tarife haben eine Wartezeit von drei Monaten — Sie können also nicht erst abschließen, wenn der Konflikt schon absehbar ist.
Deshalb gilt hier besonders: rechtzeitig abschließen, bevor es brennt. Und auf die Details achten, denn die abgedeckten Rechtsgebiete und Wartezeiten unterscheiden sich stark. Wir vergleichen das für Sie.
Betriebsrechtsschutz ist die Versicherung, die Ihnen den Rücken freihält, damit Sie unternehmerische Entscheidungen nicht aus Angst vor Prozesskosten treffen. Wir prüfen unabhängig, welcher Umfang zu Ihrem Betrieb passt.